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Die Stadt Helsingør (schwedisch Helsingör) liegt rund 40 Kilometer nördlich von Kopenhagen in der Region Hovedstaden im nordöstlichsten Teil der dänischen Insel Seeland direkt gegenüber der schwedischen Stadt Helsingborg. An dieser Stelle ist der Öresund nur 4,5 Kilometer breit. Daher verkehrt hier auch eine Fähre zwischen Seeland und Schweden und stellt eine Alternative zu der Maut pflichtigen Öresundbrücke dar. Helsingør ist mit rund 46.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Seelands nach Kopenhagen und Roskilde. Als Schauplatz des Dramas Hamlet von William Shakespeare ist Helsingør auch außerhalb Dänemarks bekannt geworden.
Ein Aufenthalt in Helsingør lohnt nicht nur bei der Durchreise auf dem Weg nach Schweden, sondern auch ein längerer Besuch kann jedem Reisenden empfohlen werden. Erstmals erwähnt wurde der Name Helsingør im Jahre 1231, doch geht die Geschichte der Siedlung bis in das Jahr 70 v. Chr. zurück. Aus dieser Zeit sind natürlich keine Bauwerke mehr vorhanden. Doch kann die kleine Stadt am Öresund mit einigen anderen Sehenswürdigkeiten auftrumpfen.
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Im Jahre 1585 wurde Kronborg zu einem Renaissance-Schloss ausgebaut. Doch ein Brand verwüstete es 1629 komplett. Dank der eingenommenen Zölle konnte es aber zügig wiederaufgebaut und 1637 fertiggestellt werden. Um 1658 musste die Festung Bombardierung und Besetzung durch Schweden hinnehmen. Von 1785 bis 1922 funktionierte man das Schloss zur Kaserne um.
Der heutige Bau des Schlosses Kronborg stammt also aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In jüngster Zeit wurde es umfangreich saniert und zu einer modernen Ausstellungsstätte umgebaut. Von außen ist das Gelände kostenlos zu besichtigen. Wer das Schloss auch von innen kennen lernen möchte, muss Eintritt bezahlen, aber erhält dann auch Zutritt zu der Schlosskirche aus dem 16. Jahrhundert, dem 63 Meter langen Rittersaal sowie zu den unterirdischen Kasematten. In weiteren Räumen ist ein Handels- und Seefahrtsmuseum untergebracht.
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Im Norden von Helsingør gegenüber des Hotels Marienlyst befindet sich das Schloss Marienlyst. Dieses wurde 1588 als königliches Lustschloss unweit von Schloss Kronborg errichtet. Heute beherbergt Marienlyst eine Kunstgalerie und ein Museum.
Zwischen Hotel Marienlyst und dem Yachthafen erstreckt sich am nördlichen Stadtrand ein einen wunderschönen Sandstrand. Er lädt zum Verweilen ein und ist wie viele andere Strände Nordseelands auch gut für einen Strandurlaub geeignet.
Begibt man sich von nördlich Stadtrand ins Zentrum, passiert man die Marienkirche und die angrenzende Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert. Das Karmeliterkloster ist eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen Skandinaviens.
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Am südlichen Ende der Fußgängerzone gelangt man zum Fährhafen, von wo aus die Fähren in die schwedische Nachbarstadt Helsingborg ablegen. Auffällig auf dem Platz zwischen Innenstadt und Fährhafen ist eine große, grüne Säule, die im Jahre 1947 hier aufgestellt wurde. Sie erinnert an die Aufnahme von dänischen Flüchtlingen durch Schweden während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg. Insbesondere jüdischen Dänen konnte durch die Asyl in Schweden das Leben gerettet werden.
Fotos von Helsingør sowie anderen Städten und Sehenswürdigkeiten der Insel Seeland und anderen Regionen Dänemarks finden Sie in unserer Bildergalerie Seeland.
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