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Die Stadt Helsingborg liegt an der schwedischen Südwestküste in Schonen am Öresund und hat rund 92.000 Einwohner. Nach Malmö ist sie damit die zweitgrößte Stadt in der Provinz Skåne län. Erwähnt wurde der Name Helsingborg erstmals in einem Brief des deutschen Theologen Adam von Bremen im Jahr 1070. Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Helsingaburgh stammt jedoch aus dem Jahr 1085 durch den dänischen König Knut IV. Zu jeder Zeit gehörten weite Teile der heutigen Westküste Schwedens noch zum Königreich Dänemark. Erst mit dem Frieden von Roskilde im Jahre 1658 gehörte die Stadt zu Schweden.
Der Name stammt daher ursprünglich auch aus der dänischen Sprache und setzt sich vermutlich zusammen aus den Wörtern hals (Hals), ing (Bewohner) und borg (Burg). Der Wortteil “Hals” deutet wahrscheinlich auf die besonders enge Stelle am Öresund hin. Denn an diesem Ort ist der Sund zwischen Schweden und der dänischen Insel Seeland nur 4,5 Kilometer breit.
Aus diesem Grund besteht bis heute auch eine Fährverbindung zwischen Helsingör in Dänemark und Helsingborg in Schweden. Die Fähren verkehren in schöner Regelmäßigkeit und sind eine Alternative zu der Maut pflichtigen Öresundbrücke, die von Kopenhagen aus über den Sund führt. Diese Fährstrecke ist die Fortführung der so genannten Vogelfluglinie, die mit der Überfahrt von Fehmarn nach Lolland beginnt und hier mit dem Übersetzen nach Schweden fortgesetzt wird. Helsingborg wird daher häufig als Tor nach Schweden bezeichnet.
In Helsingborg und der Umgebung der Stadt lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken. Doch auch Erholung suchende kommen auf ihre Kosten.
Überragt wird die Innenstadt von Helsingborg von dem 35 Meter hohen Festungsturm Kärnan mit seinen bis zu 4,5 Meter dicken Mauern. Er war ehemals der Wachturm einer Burg aus dem 14. Jahrhundert Vom Hafen aus erreicht man ihn über eine breite Treppe, die zu der ehemaligen Festungsanlage hinaufführt und heute eine Parkanlage bildet. Die Turmbesteigung und das im Turm befindliche Museum kostet Eintritt. Doch der Blick von der Aussichtsplattform lohnt sich. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Altstadt von Helsingborg und den Öresund bis hinüber zum dänischen Helsingör. Das Museum im Turm zeigt Modelle der früheren Festungsanlage. Der Turm Kärnan ist neben der Sankta Maria kyrka das einzige Bauwerk aus dänischer Zeit.
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Die Sankta Maria kyrka wurde im 12. Jahrhundert ursprünglich als romanische Sandsteinkirche errichtet und ist damit wie der Turm Kärnan noch aus dänischer Zeit. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde das Gotteshaus jedoch zu einer dreischiffigen Backsteinbasilika umgebaut. Der Treppengiebelturm wurde erst im 16. Jahrhundert angebaut. Ältester Inventar der Innenausstattung ist der Taufstein, der im 14. Jahrhundert aus Kalkstein von der Insel Gotland gefertigt wurde. Der Altar stammt aus dem 15. Jahrhundert. Heute steht die Sankta Maria kyrka unter Denkmalschutz.
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Von Helsingborg aus lohnt auch ein Ausflug auf die Halbinsel Kullen entlang der Strandvägen. Hier begegnen dem Reisenden einige Seebäder und Schlösser. Ziel des Ausflugs sollte das an der Spitze der Landzunge liegende Naturschutzgebiet sein, das sich auf einem bis zu 15 Kilometer langen und 180 Meter hohen Gneishorst befindet, der während der letzten Eiszeit geformt wurde und weit in den Öresund hinein ragt. Von hier aus lassen sich zahlreiche Wanderungen unternehmen, z.B. zu den Höhlen auf der Nordseite des Kullen oder zum höchstgelegenen Leuchtturm von Schweden. Wer mit dem Pkw bis ans Ende der Landzunge fahren möchte, muss an einer Schranke zu Beginn des Naturschutzgebiets eine Gebühr entrichten.
Besuchen Sie auch unsere Bildergalerie Schonen mit Aufnahmen aus der Stadt Helsingborg sowie anderen sehenswerten Attraktionen in Südschweden. Dort finden Sie auch Foto anderer wichtiger Städte wie beispielsweise Malmö und der Domstadt Lund.
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