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Der Bierbrauer Carl Jacobsen erteilte dem Künstler Edvard Eriksen den Auftrag zur Herstellung dieser wunderschönen Bronzefigur. Die kleine Meerjungfrau wurde nach dem Gesicht der Primaballerina sowie dem Körper der Ehefrau des Künstler gestaltet. 1913 wurde das Kunstwerk schließlich aufgestellt. Eindrucksvoll ist vor allem ihr sehnsüchtiger Blick, der hinaus aufs offene Meer geht. Schon etliche Besucher hat dieser in seinen Bann gezogen. Leider fiel das Werk schon öfter Vandalismus zum Opfer. Im März 2010 hat die kleine Meerjungfrau eine große Reise angetreten. Von Mai bis Oktober des selben Jahres besteht nämlich die Möglichkeit, sie auf der Weltausstellung in Shanghai zu bewundern. Befindet sie sich nicht auf Tour, so ist die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen mit dem Bus (Linien 1 A, 15, 19, 26, 29) und der S-Bahn (Station Østerport) zu erreichen. KastelletUnweit der Kleinen Meerjungfrau im östlichen Stadtzentrum befindet sich die Kaserne "Kastellet", eine fünfeckige Befestigungsanlage, deren Bau bis auf König Christian IV von Dänemark zurückgeht. Er ließ nördlich des Schlosses Amalienborg im Jahre 1626 einen Befestigungswall errichten. Als offizielles Gründungsjahr der Festungsanlage gilt jedoch das Jahr 1664. Heute gehört sie dem dänischen Militär. Innerhalb der Festung befinden sich neben historischen Gebäuden auch eine alte Windmühle und eine hübsche Kirche. Der Eintritt in die historische Anlage ist kostenlos. Gefion Brunnen
Auf der Westseite des Brunnens steht die St. Albans-Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist Zentrum einer kleinen anglikanischen Gemeinde in Kopenhagen. Amalienborg Slot
Im südöstlichen Palais (Christian IX´s Palae) lebt Königin Margarethe II. mit ihrem Mann, Prinz Henrik. Das nordöstlichen Palais (Frederik VIII. Palae) wurde 2008/2009 komplett renoviert. Jetzt wohnt hier der Kronprinz mit seiner Familie. Im nordwestlichen Palais (Christian VIII.´s Palae) ist ein Museum für das Glücksburgische Königsgeschlecht untergebracht, und das südwestliche Palais (Christian VII´s Palais) ist mittlerweile für repräsentative Zwecke bestimmt. Das vom dänischen Architekten Niels Eigtved entworfene Schloss Amalienborg gilt als eine Besonderheit in der europäischen Architektur. Mitten auf dem Schlossplatz, über den auch Autos fahren dürfen, befindet sich eine Statue Frederiks V., welche durch den französischen Bildhauer Jacques Francois Joseph Saly (1717 – 1776) erbaut wurde. An der aufgezogenen Flagge auf dem Schloss lässt sich erkennen, ob die Königin gerade anwesend ist. Im Falle einer Anwesenheit ihrer Exzellenz findet täglich um 12 Uhr eine Wachablösung mit Fahnenschmuck und Musik statt. Diese gilt vor allem für Touristen als große Attraktion. Das Schloss ist vom Zentrum aus gut zu Fuß zu erreichen, jedoch auch mit dem Bus (Linien 1 A, 15, 19, 29, 650 S, 901, 902) sowie der S-Bahn (Station Østerpot). Frederikskirche (Marmorkirche)Vom Schlossplatz von Amalienborg fällt der Blick auf die benachbarte, 84 Meter hohe Frederikskirche mit ihrer großen Kuppel. Aufgrund des verwendeten Baumaterials wird das Gotteshaus häufig auch "Marmorkirche" genannt. Die auffällige Kuppel hat einen Durchmesser von 31 Metern und ist die größte Kirchenkuppel in Skandinavien. Mit dem Bau der Kirche wurde bereits 1749 begonnen, kam aber mehrmals zum Erliegen. Jedoch nach über 100 Jahren als Bauruine wurde das Bauwerk schließlich im Jahre 1894 fertig gestellt. Nyhavn (Neuer Hafen)
Der berühmte Märchenerzähler Hans Christian Andersen besuchte den Hafen regelmäßig. Er bewohnte während diesen Zeiten die Häuser 18, 20 und 67. Immer wieder war er aufs Neue von Nyhavn verzaubert. Das älteste Gebäude am “Neuen Hafen” ist das Haus Nr. 9, das im Jahr 1681 erbaut wurde. Es blieb von dem Großbrand 1728 verschont. Auf diese Weise kann man sich ein Bild vom Baustil des 17. Jahrhundert machen. Zu erreichen ist Nyhavn mit dem Bus (Linien 15, 19, 26, 1 A, 350 S) sowie der Metro (Station “Kongens Nytorv”). StrøgetDer Strøget gilt als Dänemarks bekannteste sowie Europas älteste Einkaufsstraße. Auch zählt sie mit einer Länge von 1,8 km als eine der längsten Fußgängerzonen auf der ganzen Welt und eine der ältesten Europas. Die Einkaufsmeile beginnt am Rathausplatz, zieht sich über die Straßen Frederiksberggade, Nygade, Vimmelskaftet, Amagertorv und Østergade. Am Kongens Nytorv, dem Königlichen Neumarkt, endet sie schließlich. Die genannten Straßen gelten als autofreie Zone und Flaniermeile. In eleganten Boutiquen und Desingergeschäften, feinen Delikatessläden sowie farbenfrohen Souvenirshops kann man ausgiebig shoppen. Auch Luxuskaufhäuser wie das “Magasin du Nord” und das “Illum“ befinden sich hier. Der Amagertorv gilt als das Zentrum der berühmten Einkaufsmeile. Bis 1864 wurden hier Obst und Gemüse verkauft. Mittlerweile besteht Amagertorv vorwiegend aus angesagten Geschäften und edlen Cafés. Die Mitte des Platzes wird von dem hübschen Storchenbrunnen geziert. Auch zahlreiche Hoflieferanten haben sich hier niedergelassen. Ein Beispiel ist die Royal-Copenhagen-Gruppe, zu der u.a.Royal-Copenhagen-Porcelaine, die Holmegard-Glaswerke und Porzellanfabrik Bing & Grøndahl gehören. Jeden Freitag und Samstag besteht für Besucher die Möglichkeit zuzusehen, wie die handbemalten Service hergestellt werden. Eine weitere Attraktion ist das Haus Nr. 10. Dort gibt es auf vier Etagen zahlreiche skandinavische Möbelklassiker von Arne Jacobsen, Boge Mogensen sowie Finn Juhl. Auch der bekannte schwedische Trip-Trap-Kinderstuhl wird hier geführt. Der Amagertorv ist mit der Metro (Station Kongens Nytorv) sowie mit dem Bus (Linie 350 S) zu erreichen. Tivoli
Doch ist Tivoli auch ein Park im eigentlichen Sinne mit vielen Blumenbeeten, Bäumen, Seen und Springbrunnen, in dem sich der Besucher bei schönem Wetter vom hektischen Treiben der Großstadt erholen kann. Für Hartgesottene hat der Park aber auch von Mitte November bis Weihnachten geöffnet. Öffnungszeiten: Von Mitte April bis Mitte September: Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 85 DKK, für Kinder 45 DKK. Zu erreichen ist der Vergnügungspark mit dem Bus (Linien 2 A, 5 A, 6 A, 10, 12, 14, 15, 26, 29, 30, 33, 40, 47, 48, 67, 68, 69, 173 E, 250 S) sowie der S-Bahn (Station „København H”) Christiansborg SlotDas heutige Christiansborg Slot entstand 1928 dank diverser Spenden als bereits siebentes Schloss an dieser Stelle. Es befindet sich in der Innenstadt von Kopenhagen auf der Insel Slotsholmen. Die vorherigen Gebäude waren zuvor entweder verfallen, wurden abgerissen oder das Opfer von Bränden geworden. Heute empfängt die Königin in diesem Schloss Christiansborg ihre Gäste, auch das dänische Parlament tagt hier. Für Kunstliebhaber besteht die Möglichkeit, die königlichen Gemälde bei einer Führung zu bewundern. In Eigeninitiative kann man auch die Ruinen der unter Erzbischof Absalon (1128-1201) entstandenen ersten Burg von 1167, die sich unterhalb des Schlosses befinden, besichtigen. Christiansborg Slot ist gut mit dem Bus (Linien 1 A, 2 A, 15, 26, 29 , 605 S) zu erreichen. Frederiksborg SlotFrederiksborg Slot befindet sich im Westen von Kopenhagen in der Region Hillerød. Das Wasserschloss gilt als Nordeuropas schönste und größte Renaissance-Anlage und beeindruckt vor allem durch einen romantischen Lustgarten. Das Bauwerk steht auf insgesamt drei Inseln. Ursprünglich war Schloss Frederiksborg ein Herrenhaus, das Frederik II. 1560 mitsamt Ländereien erworben hatte. Sein Sohn Christian IV. ließ es durch ein Backsteinschloss im holländischen Renaissance-Stil mit aufgesetzten Kupfertürmen ersetzen. Am 16. Dezember 1859 brach ein Brand im Schloss aus, der einen großen Teil davon zerstörte. Durch eine nationale Spendensammlung wurde Frederiksborg Slot restauriert und bis 1864 wieder aufgebaut werden. Zwischen Mai und September ist das Schloss durch einen Ausflugsdampfer zu erreichen, der direkt zur Anlegestelle dicht am Eingang fährt. Ins Auge fällt hier ein riesiger Torturm, durch man in den äußeren Schlosshof gelangt. Der Turm wurde von dem aus Antwerpen stammenden Künstler Hans von Steenwinkel zwischen 1618 und 1623 erbaut. Im Vorhof der zweiten Insel steht seit 1888 die Nachbildung eines Neptunbrunnens des niederländischen Bildhauers Adrian von Vries, der das Original 1623 erbaute. Die Schweden hatten dieses jedoch 1659 als Kriegsbeute mitgenommen. Schließlich gelangt man auf der dritten Insel zum eigentlichen Schloss. Dessen ältester Teil ist der nördliche Königsflügel. Im Westen des Schlosses entstand später der Kirchenflügel mit Kirchturm und im Ostteil der Prinzessinnenflügel. Das Schloss ist mit dem Bus (Linie 701) sowie der S-Bahn (Station Hillerød) zu erreichen. NationalmuseetHierbei handelt es sich um ein sehr schönes klassisches Geschichtsmuseum. In großzügig ausgestatteten Räumen erhält man die Möglichkeit, einen Einblick in die Geschichte von Dänemark von der Eiszeit bis heute zu bekommen. Präsentiert werden im Nationalmuseet auch interessante Funde der Antike, wie z. B. Münzen und Medaillen, ebenso Exponate der Ethographie (völkerkundliche Forschung). Zu erreichen ist das Nationalmuseum mit dem Bus (Linien 1 A, 2 A, 6 A, 12, 15, 26, 29, 33, 650 S, 901, 902) sowie der S-Bahn (København H). Rosenborg SlotDas romantische Renaissanceschloss galt als Lieblingssitz von Christian IV. Er ließ es zwischen 1606 und 1617 erbauen. Später wurde es erweitert und im Jahr 1759 restauriert. Lange diente Rosenborg Slot als Vergnügungsschloss vor allem für rauschende Feste. Erst durch Frederik IV. wurde es zum Lustschloss umfunktioniert und verlor somit an Bedeutung. Mittlerweile wurden die herrschaftlichen Räume zum Museum umgestaltet. Eine bedeutende Attraktion sind hier die in der Schatzkammer ausgestellten Kronjuwelen. Ebenfalls beeindruckend ist der große Rittersaal, der sich im zweiten Stock des Museums befindet. Im königlichen Garten, von dem das Schloss umgeben ist, hat der Besucher die Möglichkeit, bei einem Spaziergang zu entspannen und den Alltag für eine Weile zu vergessen. Rosenborg Slot ist mit dem Bus (Linien 5 A, 6 A, 14, 26, 42, 43, 184, 185, 173 E, 150 S, 350 S) und der Metro (Station „Nørreport) zu erreichen. Kronborg SlotErwähnenswert ist auch Kronborg Slot, das sich zwar nicht direkt in Kopenhagen befindet, sondern in der nahegelegenen Stadt Helsingør am Nordostende der Insel Seeland. Durch William Shakespeares Drama “Hamlet” wurde das Schloss als dessen Schauplatz auf der ganzen Welt berühmt. Kronborg Slot ist UNESCO-Weltkulturerbe. In jüngster Zeit wurde es umfangreich saniert und zu einer modernen Ausstellungsstätte umgebaut. Das Schloss entstand in den 1420er Jahren unter der Regierung von König Erik von Pommern, der den Öresundzoll eingeführt hatte. Jedes Schiff, das bis 1857 den Sund passieren wollte, hatte einen bestimmten Zollbetrag zu entrichten. Kronborg Slot diente dabei zur Überwachung. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss vollständig umgebaut. Doch ein Brand verwüstete es 1629 komplett. Dank der eingenommenen Zölle konnte es aber zügig wiederaufgebaut werden. 1637 wurde es dann fertiggestellt. Von 1785 bis 1922 funktionierte man das Schloss zur Kaserne um. Heute hat man hier die Möglichkeit, durch die Katakomben auf Entdeckungsreise zu gehen oder auch die riesigen Schlossräume zu besichtigen sowie das hier eingerichtete Seefahrtsmuseum. Zu erreichen ist Kronborg Slot mit dem Zug (Bahnhof Helsingør). Dom von RoskildeDer Dom von Roskilde, auch St. Lucius-Dom genannt, zählt zu den Nationaldenkmälern des Landes und wurde wie Kronborg Slot in Helsingør ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der Dom befindet sich in der Stadt Roskilde, die ca. 30 km westlich von Kopenhagen entfernt liegt. Das prächtige Bauwerk entstand in den 1170er Jahren unter Erzbischof Absalon. Seit 1412, dem Todesjahr von Königin Margarethe I., werden hier alle dänischen Regenten bestattet. Eine Sehenswürdigkeit ist die Kapelle Christians IV., der hier beigesetzt wurde. Zu bewundern lässt sich dort z. B. eine Statue des Königs, die von dem dänischen Bildhauer Thorvaldsen erstellt wurde. Neben dem Dom hat Roskilde weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Hierzu zählen beispielsweise der neu gestalteten Hafen, das Wikingerschiffmuseum, das Königliche Palais sowie den Markplatz, der auf seiner Westseite von dem Rathaus mit einem mittelalterlichen Turm in Backsteingotik. Zu erreichen ist der Roskilde mit dem Zug ab Kopenhagen.
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